Die beste Ausrichtung Ihrer PV-Anlage
Optimal ist eine südorientierte Fläche. Eine Abweichung nach Südwest/Südost verringert den Energieertrag aber nur geringfügig. Verschattungen sollten bei PV-Anlagen grundsätzlich vermieden werden. Durch die Verschattung können einzelne Module keinen oder nur wenig Strom erzeugen, was damit zusammenhängt, dass innerhalb der Photovoltaikanlage immer mehrere Module in Reihe geschalten werden. Eine solche Reihe nennt man "String" (dt: Strang).
Wenn auch nur eines der Module in einem String verschattet ist, kann die gesamte Anlage nicht genug Leistung an den Wechselrichter liefern, denn grundsätzlich gilt die Regel: Der schwächste String regelt die Wechselrichter-Gesamtleistung und somit die Gesamtleistung der PV-Anlage.
Anhand der Grafik können Sie sehen, wie man eine Anlage optimal ausrichtet. Das Diagramm zeigt die Ergiebigkeit je nach Ausrichtung und Dachneigung.
Arten der Montage
Aufdachmontage:Die Befestigungen für die Module werden direkt auf den Dachziegeln montiert.
Indachmontage: Die Befestigung wird in die Dachhaut eingebaut. Um die Dichtigkeit zu gewährleisten, muss die Bauausführung sehr gewissenhaft durchgeführt werden.
Flachdachmontage: Die Module werden mit Hilfe eines Rahmengestells auf den richtigen Winkel gebracht. Dieses Gestell wird dann mit dem Gebäude verbunden bzw. mit Gewichten windsicher verankert.

Der Faktor Wetter
Je nach Wetterlage liefert die PV-Anlage unterschiedliche Strommengen. An einem stark bewölkten Sommertag mit einem diffusen Anteil von 80% kann der Wert der Einstrahlung durchaus noch 300 W/m² ausmachen.
